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11.06.2020

Joomla im Überblick


Das kostenfrei nutzbare Content Management System Joomla (auch Joomla!) ermöglicht es auch unerfahrenen Anwendern, eigene Webseiten, Blogs und mobile Anwendungen zu erstellen. Es bildet die Grundlage für Hundertausende von Webauftritten. Damit hat es einen Marktanteil von mehr als drei Prozent des gesamten Internets, was wirklich eine Menge ist. Bereits fünf Mal konnte Joomla außerdem den CMS Critic Award in der Kategorie „Best Free CMS“ gewinnen. Aber was genau zeichnet Joomla aus?

Überblick über die wichtigsten Features von Joomla


  • Mehrsprachigkeit: Webmaster und Redakteure können ganz einfach mehrsprachige Webseiten gestalten. Aktuell werden mehr als 70 Sprachen von Joomla unterstützt.
  • Update-Benachrichtigung: Damit die Sicherheit und Funktionstüchtigkeit einer Webseite sichergestellt werden kann, ist es wichtig, das CMS stets aktuell zu halten. Automatische Benachrichtigungen über benötigte Updates helfen dem Nutzer dabei, dies schnell und unkompliziert umzusetzen.
  • Medienverwaltung: Das Einbinden von Medien wie Fotos, Grafiken, Videos und Audiodateien wird durch die Medienverwaltung ermöglicht. Beliebige Dateitypen können direkt im Editor eingebunden werden.
  • Grundlegendes SEO:  Da die Suchmaschinenoptimierung heutzutage von so großer Bedeutung ist, verfügt Joomla über die wichtigsten Stellschrauben für SEO-Maßnahmen. Was bei SEO für Joomla zu beachten ist, hat ABAKUS in einem Leitfaden zusammentragen.
  • Tagging: Inhalte können mit Tags, also Schlagworten versehen werden, sodass eine flache Organisationsstruktur entsteht. Besucher können dadurch ganz unkompliziert weitere für sie interessante Artikel oder Unterseiten finden.
  • Integrierte Suchfunktion: Besucher müssen sich nicht durch verschiedene Kategorien klicken, um die gewünschten Inhalte zu finden, sondern können über die Suche direkt zur angestrebten Zielseite gelangen.


Joomla verfügt in der Grundinstallation bereits über die basalen Funktionen eines guten CMS, doch für einige Anforderungen kann das noch nicht genug sein. Aus diesem Grund können Nutzer ihr CMS durch verschiedene Erweiterungen anpassen. Zur Auswahl stehen tausende von Modulen, Komponenten, Plug-Ins, Templates und Themes, sodass so gut wie jede Funktion nachgerüstet werden kann. Die aktive Community entwickelt stetig neue Erweiterungen, damit wirklich keine Wünsche offen bleiben. Manche Erweiterungen sind kostenpflichtig, es gibt jedoch auch viele kostenfreie Angebote.
 

JoomlaDay

Jedes Jahr findet in verschiedenen Ländern der JoomlaDay statt, für die deutsche Variante gibt es die Website https://www.joomladay.de/. Normalerweise wird das Event an einem vorher ausgemachten Ort durchgeführt, inzwischen wird die Veranstaltung online ausgerichtet. Am 26.09.2020 findet der JoomlaDay 2020 statt mit SEO OffPage Vortrag von Anna Pianka / ABAKUS Internet Marketing.

 
JoomlaDay 2020 mit SEO OffPage Vortag von Anna Pianka


 

26.05.2020

Drupal im Überblick


Drupal ist ein modulares Content Management System und Framework. Es wurde vom belgischen Informatiker Dries Buytaert entwickelt und steht als Open Source Projekt kostenfrei zur Verfügung. Drupal wurde erstmals im Jahr 2001 veröffentlicht und seit dem stetig weiterentwickelt.  Die aktuellste Version des CMS ist Drupal 8, welche  im November dieses Jahres von Drupal 9 abgelöst werden soll.


Was macht Drupal besonders?


Vielseitigkeit: Mit Drupal können wie mit jedem anderen CMS Inhalte ins Internet gestellt und verwaltet, sowie bearbeitet werden. Allerdings bietet Drupal durch ein differenziertes Rollen- und Rechtesystem besondere Möglichkeiten für Community Webseiten an. Das sind Webseiten, an denen mehrere Nutzer gemeinsam arbeiten und sie mit Inhalten befüllen. Mit Drupal lässt sich nahezu jede Art von Webseite umsetzen, zum Beispiel Blogs, Onlineshops, Foren, Wikis, Corporate Websites und Intranet-Lösungen.

Schlanker Kern, viele Erweiterungen: Drupal ist als Baukastensystem konzipiert. Das bedeutet, dass jeder Nutzer das CMS an seine eigenen Bedürfnisse anpassen kann. Deshalb besteht Drupal im  Grunde zunächst aus einer Basis, die über die wichtigsten Funktionen eines CMS verfügt. Dieser Kern kann anschließend mit ausgewählten Modulen erweitert werden, die zusätzliche Funktionen beinhalten.

SEO für Drupal: Drupal verfügt bereits über einige wichtige Grundfunktionen für die Suchmaschinenoptimierung. Um SEO wirklich effektiv betreiben zu können, gibt es nützliche Module, mit denen sinnvolle OnPage-Maßnahmen getroffen werden können.

Große Community: Drupal erfreut sich großer Beliebtheit und hat eine starke Community, die am CMS mitwirkt. Sie entwickelt neue nützliche Module, Plug-Ins und Themes, ist hilfsbereit bei Fragen und Problemen und hält regelmäßig Conventions und Schulungen ab, bei denen die Kenntnisse zu Drupal vertieft werden können.
Wer Drupal jetzt selbst testen möchte, kann sich das CMS direkt kostenlos herunterladen und loslegen.

03.04.2020

InterRed im Überblick

Was haben die BILD, die Bastei Lübbe AG, Chip, Mens‘s Health und Auto Motor Sport gemeinsam? Sie alle setzen auf InterRed, ein Multi-Channel-Publishing-System, das im schönen Siegen entwickelt wurde. Es besteht aus mehreren Editionen und Modulen, was zunächst etwas verwirrend sein kann. Deshalb hier die Highlights im Überblick:


InterRed Online

Hierbei handelt es sich um ein Content Management System. Es ermöglicht die Erstellung und Verwaltung von Webseiteninhalten, ohne Programmierkenntnisse vorauszusetzen. InterRed Online ist so angelegt, dass es von ungeübten Anwendern genutzt werden kann, aber bei Bedarf um Funktionen und zusätzliche Tools für Profis erweiterbar ist. Das System kann dementsprechend „mitwachsen“, wenn die Anforderungen steigen. Außerdem verfügt InterRed Online über einige wichtige Werkzeuge für die Suchmaschinenoptimierung. Dadurch können Google und andere Suchmaschinen Webseiten, die mit InterRed Online erstellt wurden, leichter erfassen, was eine Grundvoraussetzung ist, um eine gute Platzierung in den Suchergebnislisten zu erhalten.


InterRed Print

Dies ist die Basis für Printerzeugnisse aller Art, egal ob Buch, Broschüre, Hochglanzmagazin oder Tageszeitung. Es handelt sind um ein vollständiges Redaktionssystem, das Anwender nicht nur bei redaktionellen Aufgaben, sondern auch bei der Gestaltung des Layouts unterstützt. InterRed Print wird browserbasiert bedient und vereinfacht die Verteilung von Aufgaben, was die Zusammenarbeit im Team erleichtert. Diese Edition von InterRed eignet sich für Verlage, Medienhäuser sowie für Corporate Publishing.


InterRed App Publishing

Damit ist es möglich, Apps für Smartphones, Tablets und Smart-TVs zu erstellen, die eine Mischung aus Zeitungs-, Magazin- und Live-Inhalten bieten können. Dabei können unter anderem Standortinformationen und Signale aus Social Media wie Facebook-Likes bedacht werden, um Usern auf sie zugeschnittene Inhalte zu präsentieren. Die Nutzung der App kann kostenfrei oder kostenpflichtig sein. Alternativ gibt es die Möglichkeit, ausgewählte Artikel mit einer Paywall zu versehen.


Die InterRed Gesamtlösung

All die vorgestellten Editionen können zwar einzeln genutzt werden, entfalten ihr ganzes Potenzial aber erst gemeinsam. Sämtliche Inhalte können mit dem gleichen Tool erstellt werden, denn InterRed legt großen Wert auf eine medienneutrale Datenhaltung. Die Inhalte können dann gleichermaßen für alle Ausgabekanäle genutzt werden. Diese Funktion macht InterRed zu einem Cross Media Publishing System. Zusätzliche Module wie InterRed ContentAgents (eine KI-Komponente) und InterRed LiveReporting (ein Webanalyseprogramm) runden die verschiedenen Optionen von InterRed ab.


31.03.2020

OpenCms im Überblick

OpenCms ist, wie der Name schon verrät, ein Content Management System. Die Software kann lizenzkostenfrei auf der Webseite von OpenCms heruntergeladen und anschließend privat sowie kommerziell auf beliebig vielen Servern, Clients und Datenbanken genutzt werden. Aktuell ist das Content Management System in der elften Version erhältlich. 

OpenCms ist für Unternehmen und Organisationen jeglicher Größe geeignet und ermöglicht die Erstellung und Gestaltung von Webseiten. Zum Beispiel bei diesen Internetauftritten wurde OpenCms genutzt:







Die Bedienung von OpenCms lässt sich verhältnismäßig leicht erlernen, Programmierkenntnisse werden nicht benötigt. Dies sind einige der Funktionen von OpenCms:

  • Mit dem Seiten Editor können Inhalte erstellt, gelöscht, gespeichert, veröffentlicht oder per intuitivem Drag und Drop nach Belieben angeordnet werden.

  • Sogenanntes Inline Editing macht es möglich, Inhalte direkt auf der Webseite zu editieren, ohne in eine andere Editor-Ansicht wechseln zu müssen.

  • Für die Navigationsstruktur einer Webseite ist der Sitemap Editor relevant. Hier werden die Hierarchien innerhalb einer Webseite angelegt und suchmaschinenfreundliche URLs erstellt.

  • Eine integrierte Bildverarbeitung und –Bearbeitung sorgt dafür, dass oft verwendete Bildformate wie JPEG oder PNG immer das gewünschte Format aufweisen, wenn ein Bild zum Beispiel als Thumbnail in Übersichtslisten verwendet werden soll.

  • Erweitertes Link Management stellt sicher, dass interne Links beim Verschieben oder Umbenennen von Dateien funktionstüchtig bleiben. Tote Links werden vermieden.

OpenCms kann durch zahlreiche Module erweitert werden, damit das System an die individuellen Bedürfnisse des Nutzers angepasst wird. Einige Module stammen von OpenCms Entwickler Alkacon selbst, andere wurden von der Community kreiert.

Alkacon Software bietet kostenpflichte Support-Abonnements an. Darüber hinaus stellen sie ausführliche Bedienungsanleitungen, Tutorials und weitere hilfreiche Informationen in englischer Sprache zur Verfügung. Außerdem gibt es zahlreiche externe Unternehmen, die im Umgang mit OpenCms fachkundig sind und bei Bedarf engagiert werden können. Zu SEO für OpenCms kann man sich hier informieren.